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Archiv 2015

Haushalt 2016 nach kurzer Aussprache beschlossen

Aus der Sitzung der Stadtvertretung am 08.12.2015

Ungewöhnlich für eine Haushaltssitzung: Nach kurzer Aussprache brachten die Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter das Zahlenwerk für das kommende Jahr bereits gegen 20:30 Uhr auf den Weg. Dazu hat sicher beigetragen, dass die Zahlen recht ordentlich aussehen. Der Haupt- und Finanzausschuss hatte den Haushalt, der einen Überschuss von 78.000,- € sowie eine moderate Schuldentilgung vorsieht, gründlich vorberaten und der Stadtvertretung die Beschlussfassung empfohlen.

In meiner Rede hob ich hervor, dass der Haushalt trotz einiger Risiken positiv zu bewerten ist, insbesondere im Vergleich zu früheren Jahren. Das positive Ergebnis sei, neben der guten konjunkturellen Lage, dem Fleiß der Preetzer Beschäftigten und dem unternehmerischen Geschick der hier ansässigen Geschäftsleute zu verdanken. Die Haltung der SPD lautet: Wir sind gegenüber den Preetzerinnen und Preetzern zu einer sparsamen Haushaltswirtschaft verpflichtet. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei dem Controlling zu. Wir erwarten von der Verwaltung eine sparsame Bewirtschaftung der Haushaltsmittel und das Berichtswesen darüber wird auf den kommenden Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses eine wichtige Rolle spielen.

Anschließend wurde der Haushalt mit 23:8 Stimmen beschlossen. Für den Haushaltsentwurf stimmten neben der SPD die Fraktionen der BGP und der CDU. Die Grünen und die FDP stimmten - wie auch schon im Haupt- und Finanzausschuss - dagegen. Damit sprechen sich die Grünen und die FDP dagegen aus, dass die Verwaltung die nötigen Mittel erhält, um nach den Vorgaben der Stadtvertretung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger tätig zu werden. Ginge es nach den Grünen und der FDP, würden somit auch die Investitionen in unsere Schulen und Kindergärten, in den Kommunalbetrieb und in die Feuerwehr unterbleiben. Damit stehlen sich diese beiden Fraktionen meiner Meinung nach aus der Verantwortung.

Der einzige weitere diskutierte Tagesordnungspunkt war die frühzeitige Bürgerbeteiligung bei der eventuellen Erweiterung des Gewerbegebiets Wakendorf. Auf den Vorschlag der SPD und der CDU/FWG hin wurde beschlossen, möglichst früh eine Bürgerinformation durchzuführen, sobald das Lärmgutachten vorliegt und die Frage der Verkehrsanbindung geklärt ist.

Kristian Klinck
Fraktionsvorsitzender

Mo., 07.12.2015Fraktionssitzung

Mo., 07.12.2015
15:00 Uhr
Café im Haus am Klostergarten
Klosterstraße 4
- öffentlich -
Weihnachtsfeier der AG 60 plus


Die Tische werden wie immer liebevoll gedeckt sein und der Vorstand freut sich, Sie/Euch begrüßen zu dürfen. Der Unkostenbeitrag beträgt diesmal 6,- €. Dafür freuen wir uns auf leckere Torte und musikalische Untermalung von Harry Speth!

Di., 01.12.2015Vorstandssitzung

Eberhard Stahl, Norbert Maroses, Katy Hagelberg, Annemarie Rogge, MdB Birgit Malecha-Nissen, Gert Vogel, Manfred Holub auf der Mitgliederversammlung. ©SPD OV Preetz 2015

Zusammen 574 Jahre

Mitgliederversammlung am 18. November im Louise-Bock-Haus

Sie standen im Mittelpunkt des Abends:
- Eberhard Stahl (30 Jahre),
- Norbert Maroses (35 Jahre),
- Manfred Holub (35 Jahre),
- Gert Vogel (45 Jahre),
- Annemarie Rogge (64 Jahre)
und in Abwesenheit weitere 10 Genossinnen und Genossen wurden für insgesamt 574 Jahre Mitarbeit in der Partei geehrt.

Anschließend berichtete unsere Abgeordnete Birgit Malecha-Nissen von ihrer Arbeit im Bundestag, so dass es danach, bei leckerer Suppe, noch reichlich Themen zu diskutieren gab.

16.11.2015

Bürgersprechstunde mit unserer Bundestagsabgeordneten

am 18. November in der Zeit von 16-17 Uhr im Cafe Grün am Markt.

Nutzen Sie die Gelegenheit, mit Dr. Birgit Malecha-Nissen über ihre Arbeit im Bundestag zu sprechen!

29.11.2015

Schwimmhallengebühren, Klimaschutz, Kirchseeufer

Aus der Sitzung der Stadtvertretung am 17.11.2011

Zu Beginn der Sitzung berichtete Bürgermeister Björn Demmin über die aktuellen Flüchtlingszahlen. Derzeit leben 164 Asylsuchende in Preetz, in dieser Woche werden 12 weitere erwartet. Noch sei eine Unterbringung auf dem freien Wohnungsmarkt möglich, so Demmin. Die SPD freut sich darüber, wir gewinnen aber den Eindruck, dass Mietwohnungen im einfachen und mittleren Preissegment in Preetz zunehmend knapp werden. Daher ist es richtig, dass sowohl die SPD als auch die CDU in Preetz für ein Mehr an Wohnungsbau eintreten.

Schwimmhallengebühren steigen

Abschließend entscheiden musste die Stadtvertretung über die Erhöhung der Schwimmhallengebühr. Mit den Stimmen von CDU/FWG, FDP, BGP und Grünen wurde der Eintritt für eine erwachsene Person auf 5,- € angehoben. Wie bereits mehrfach auf dieser Seite angemerkt, sehen wir die Erhöhung kritisch. Die parallel eingeführte Familienkarte für zwei Erwachsene und zwei Kinder ist gut gemeint, aber dennoch haben wir Bedenken, da z.B. der Eintrittspreis für eine alleinerziehende Mutter mit einem Kind steigt. Nach kurzer Diskussion kam es zur Abstimmung: Wir stimmten gegen die Gebührenerhöhung, aber für die Familienkarte.

Preetz bekommt einen Klimaschutzmanager - oder eine Managerin

Für eine Kontroverse sorgte die Planstelle des Klimaschutzmanagers. Seit kurzem hat Preetz ein Klimaschutzkonzept, welches aus 19 Einzelprojekten besteht. Ein Beispiel ist die Beratung über Fördermöglichkeiten beim Austausch alter Heizkessel in Privathäusern. Ein Klimaschutzmanager oder eine Managerin sollen dieses Konzept nun umsetzen. Die Stelle ist auf 3 Jahre befristet und wird nur unter der Bedingung einer 65%-Förderung der Personalkosten durch den Bund besetzt. Das Klimaschutzkonzept war bisher von einer breiten Mehrheit der politischen Kräfte in Preetz unterstützt worden. Kurz vor dem Weltklimagipfel in Paris scherten CDU/FWG und FDP nun aus diesem Konsens aus: Die CDU schlug die Schaffung einer halben Stelle vor, um so einen Berufsanfänger zu gewinnen. Die FDP-Fraktion wollte die Stelle ganz streichen, da Klimaschutz ihrer Meinung nach durch den freien Markt geregelt wird.

Unser Fraktionskollege Henning Höpcke begründete, warum die SPD für die Einstellung eines Klimaschutzmanagers auf einer vollen Stelle ist: "Wenn man es machen will, muss man es richtig machen. Wer eine halbe Stelle vorschlägt, sollte so ehrlich sein wie die FDP und sagen: Wir lassen es ganz", so Henning in Richtung der CDU. Mit den Stimmen von SPD, Grünen und BGP wurde gegen die Stimmen von CDU und FDP beschlossen, dass der Manager oder die Managerin kommen soll.

Bebauungsplan für das östliche Kirchseeufer verabschiedet

Anschließend ging es um den Bebauungsplan Nr. 94A. Das Planverfahren für den Abschnitt zwischen Schellhorner Straße und Kirchseeufer wurde bereits im Herbst 2012 eingeleitet. Das Ziel war eine stärkere Regulierung dieses stadtbildprägenden Areals, nachdem an der Schellhorner Straße ein Gebäude errichtet worden war, dass sich nur schwer in die umliegende Bebauung einpasst.

Im Ausschuss für Bauplanung setzte sich die - stets von der SPD mitgetragene - Vorstellung durch, einerseits das Ufer zu schützen, andererseits aber auch eine maßvolle Entwicklung zu gewährleisten. Ein Beispiel hierfür ist die Entscheidung, dass die Baufelder für die Hinterlandbebauung mindestens 45 Meter vom Ufer entfernt sind. Ursprünglich waren hier 50 Meter im Gespräch, dafür sollten aber den gesamten Bereich hin bis zum Ufer so genannte Nebenanlagen (Geräteschuppen, Gewächshäuser, Hundezwinger etc.) erlaubt sein. Die neue, von der SPD vorgeschlagene Regelung führt die Häuser etwas näher an das Ufer heran und macht die Bebauung somit "luftiger". Im Gegenzug sind aber zwischen den Häusern und dem Ufer keine Nebenanlagen mehr möglich und somit wird ein weitgehend freier Blick über den Uferbereich erhalten.

Unser Fraktionskollege Mario Drews erinnerte in der Diskussion an die Zielvorstellung des Ausschusses. Der Planentwurf stelle einen sinnvollen Kompromiss zwischen dem Uferschutz und der städtebaulichen Entwicklung dar, so Mario. Die CDU und die FDP sahen das genauso wie wir und der B-Plan wurde beschlossen.

Kristian Klinck
Fraktionsvorsitzender

Informationen zum Klimaschutzkonzept

Leichter Überschuss anvisiert

Haupt- und Finanzausschuss legt der Stadtvertretung den Haushalt für 2016 vor

In der Novembersitzung des Haupt- und Finanzausschusses geht es in der Regel immer um den Haushalt für das Folgejahr. So auch am vergangenen 24. November. Vorab: Der Haushalt wurde der Stadtvertretung mit 7:2 Stimmen (bei je einer Gegenstimme der Grünen und der FDP) zur Beschlussfassung empfohlen.

Wie sehen die Zahlen aus? Der Haushalt sieht ein positives Ergebnis von 78.000,- € und eine moderate Entschuldung vor. Die wichtigsten Investitionen sind der Anbau des Kindergartens Leuchtturm (351.000,- €), Investitionen in die Ausstattung der Schulen (insgesamt ca. 240.000,- €), die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs (292.000,- €) sowie neue Fahrzeuge und Geräte für den Kommunalbetrieb (105.000,- €).
Kurzfristig von der Verwaltung nachgereicht wurde noch eine Investitionsliste für die energetische Sanierung der Schulgebäude (ca. 850.000,- € in den nächsten drei Jahren). Diese Investitionen werden mit voraussichtlich 607.000,- € von einem Förderprogramm des Bundes kofinanziert.

SPD steht für eine verlässliche Politik

Wir sind ein verlässlicher Partner für die Bürgerinnen und Bürger, die Vereine und Verbände und die Verwaltung. Wir stehen dafür ein, dass die Verwaltung die nötigen Gelder bekommt, um nach den Vorgaben der Stadtvertretung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger tätig werden zu können. Die Stadt Preetz soll weiterhin im Sozial- und Bildungsbereich tätig sein und einen soliden Haushalt führen. Das sind für uns keine Gegensätze, sondern zwei Seiten einer Medaille. Dazu verfolgt die SPD kontinuierlich drei Ziele: Ausschöpfung unserer Einnahmequellen, sparsame Bewirtschaftung der Sachmittel und die Ausführung der nötigen Invesititionen. Im Bereich der Investitionen sind uns kostenbewusste Lösungen auf der Basis mittelfristiger Planungen wichtig.

Diese Ziele sind unserer Wahrnehmung nach im Haushalt 2016 erkennbar. Wir befürworten, den Haushaltsbeschluss wie vorliegend zu fassen. Hervorzuheben ist insbesondere, dass die Stadt schrittweise zu einer mittelfristigen Bedarfs- und Investitionsplanung übergeht. Angesichts der derzeit hohen Steuereinnahmen sind wir zudem in der Pflicht, gute Haushaltsergebnisse zu erzielen, um Schulden zu tilgen und langfristig Vermögen aufzubauen. Dazu regen wir ein besseres Controlling an. Wir müssen unsere Sachmittel sparsam bewirtschaften. So gewinnen wir auch den nötigen Spielraum für Investitionen.

CDU-Tablet-Chaos

Eine interessante Anekdote lieferte CDU-Fraktionsvorsitzender Axel Schreiner. Er hatte von sich aus bei der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule (THG) angerufen und Gelder aus der Stadtkasse für Tablets angeboten. Mit diesem Anruf überging er den zuständigen Fachbereich im Rathaus komplett. Die THG reagierte höflich, aber abwartend. Grundsätzlich gerne, aber zuerst müsse die Schule ihr Medienkonzept erstellen, so Schulleiterin Irina von Guerard.
Daraufhin präsentierte Herr Schreiner im Ausschuss einen neuen Antrag mit der Zielrichtung, die Mittel der THG wieder wegzunehmen und sie den Preetzer Grundschulen zuzuteilen. Frau von Guerard zeigte sich enttäuscht und die SPD-Vertreter widersprachen der CDU energisch, da wir dies für kein geordnetes Vorgehen halten. Wir lehnen es auch ab, Schulen gegeneinander "auszuspielen". Sie brauchen alle eine vernünftige Ausstattung.
Auf einen Kompromissvorschlag der SPD und der BGP hin wird jetzt zunächst ein Konzept für die EDV-Ausstattung aller drei Schulen erstellt, bevor eine Anschaffung erfolgt.

Eine gute Nachricht brachte der Kämmerer Jens Ehrig: Für 2015 war ein ausgeglichener Haushaltsplan beschlossen worden. Herr Ehrig konnte berichten, dass dieses Ziel wahrscheinlich erreicht (vermutlich sogar leicht übertroffen) werden wird. Der Haushalt für 2013 hatte mit einem leichten Plus abgeschlossen. In 2014 hatte es aufgrund einer überplanmäßigen Rückstellung ein Ergebnis von Minus 475.000,- € gegeben.

Kristian Klinck
Fraktionsvorsitzender

Mo., 16.11.2015 Fraktionssitzung

16.11.2015

Höhere Gebühren in der Schwimmhalle?

Aus dem Ausschuss für Kinder- und Jugendangelegenheiten, Sport, Soziales und Gleichstellung am 12.11.2015

Nach den üblichen Formalien und der Bewilligung eines Zuschusses an den ASV Preetz für die Sanierung der Steganlagen, diskutierten die Mitglieder einmal mehr die Änderung der Gebührensatzung der Schwimmhalle, nebst Sauna und Dampfbad der Stadt Preetz.

Eine Familienkarte soll eingeführt werden. Das ist eine gut gemeinte Erneuerung, aber leider ist ihre Einführung an eine 2-stufige und generelle Erhöhung der Preise gebunden. Lediglich Kinderkarten bleiben bei 2,00 Euro. Für uns von der SPD kommt die Preiserhöhung zu früh, da sich die Besucherzahlen nach dem Ausbau der Pohnsdorfer Straße gerade wieder erholt haben und wir gern erst die kommende Wintersaison ausgewertet hätten, bevor wir an der Preisschraube drehen würden. Desweiteren besteht das Risiko, dass Gäste auf den Besuch der Schwimmhalle verzichten und die Eintrittspreiserhöhung das Defizit nicht verringert. Leider reichten die 3 Stimmen der SPD nicht aus, um die neue Gebührensatzung zumindest zu verzögern.Die letzte Entscheidung fällt die Stadtvertretung am 17.11.2015 dazu.

Der Bericht der Verwaltung zur Kindergartensituation war aufgrund eines Fragenkataloges der SPD-Fraktion sehr ausführlich. Die Anmeldezahlen für das kommende Kindergartenjahr werden jedoch noch mit Spannung erwartet. Es zeichnen sich, trotz des Anbaus am Kindergarten Leuchtturm und der neuen Gruppe am Evangelischen Kindergarten, weitere Bedarfe ab. Diese vor allem in der Altersgruppe, der unter 3-jährigen Kinder.

Der Controllingbericht wurde zustimmend zur Kenntnis genommen.

Unter dem Top Verschiedenes wurden folgende Themen angesprochen:
- Am 26.11.2015 von 8:00-14:00 findet wieder eine Jugendstadtvertretung mit ca. 100 Schülern statt.
- Das Thema Flüchtlinge und die Auswirkungen für Preetz werden zum Dauertagesordnungspunkt
- Die Fraktionen werden Aufgefordert, über eine Arbeitsgruppe aus Haupt- und Finanzausschusses sowie KJSSG nachzudenken.
- In der nächsten Sitzung im Januar 2016 wird die Verwaltung über das Bildungs- und Teilhabepaket berichten und wir werden den Behindertenberater der Stadt Preetz einladen.

Katy Hagelberg
Ausschussvorsitzende

Sa., 07.11.2015
- nichtöffentlich -
Klausurtagung Vorstand und Fraktion

Fr., 06.11.2015
Wankendorf
Kreisparteitag

Mo., 02.11.2015 Fraktionssitzung

Digitales Klassenzimmer - chance oder Herausforderung? Information und Diskussion am 2. November 2015 in der Aula des FSG.

Mo., 02.11.2015 Kaffeenachmittag der AG 60plus

Vertell doch mal... - Bärbel liest plattdeutsche Geschichten vor!

Bahnstrecke Kiel-Lübeck: Ausschuss für Hoch- und Tiefbau sendet Signal an das Land

Aus der Sitzung am 29.10.2015

Nur etwa 75 Minuten dauerte die oben genannte Sitzung, in der es vor allem um den Haushalt des Fachausschusses für 2016 ging. Unser Fraktionskollege Norbert Maroses führte gewohnt sachlich und neutral durch die Sitzung. Der Haushalt sieht einige Straßensanierungen (Dorfstraße, Torrundstraße) sowie den Aufbau weiterer Buswartehäuschen vor. Der Kommunalbetrieb wird in 2016 und 2017 je 65.000 € für Investitionen in Maschinen und Geräte zur Verfügung haben. Bestandteil der Haushaltsplanung ist auch wieder die (auf zwei Jahre "verteilte") Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges.

Kontrovers diskutiert wurde unser Antrag, 25.000 € an Planungsmitteln für die Einrichtung zusätzlicher Haltepunkte an der Bahnstrecke Kiel-Lübeck einzustellen. Der Hintergrund: Ursprünglich war geplant, dass der schnelle Regionalexpress ab 2017 durch Preetz durchfährt. Das will die Preetzer Stadtvertretung aber nicht (leider entscheidet sie das nicht alleine! Die Entscheidung liegt beim Wirtschafts- und Verkehrsministerium in Kiel.) Und es gibt auch eine Fahrplanalternative: Das Konzept "Busche II" erhält Preetz als Haltepunkt des schnellen Zuges. Dafür ist aber ein zusätzlicher Kreuzungspunkt in Form einer Haltestelle nötig (wahrscheinlich in Preetz-Nord). Durch die Planungsmittel leisten wir einen Beitrag zur Realisierung des Fahrplankonzeptes und senden gleichzeitig ein Signal an das Land, dass wir diese Fahrplanvariante wünschen. Nach einiger Diskussion wurden auf einen Vorschlag der BGP hin 10.000 € in den Haushalt eingestellt. Anschließend wurde der Haushalt einstimmig der Stadtvertretung zur Annahme empfohlen.

Kristian Klinck
Fraktionsvorsitzender

Aus dem Ausschuss Hoch- und Tiefbau:

Mo., 19.10.2015Fraktionssitzung

Wird Preetz an das Glasfasernetz angeschlossen?

Aus dem Haupt- und Finanzausschuss am 14.10.2015

Seit einiger Zeit befasst sich der Ausschuss mit dem Thema "Internet in Preetz". So auch in der genannten Sitzung. Zur Erinnerung: Das Internet in Preetz ist oft (zu) langsam: Teilweise wird nicht einmal 1 MBit/s erreicht! Das ist nicht mehr der aktuelle technische Stand und für die SPD muss sich hier etwas tun. Dabei ist Glasfaser für uns die Technologie der Wahl.

Die Stadt hatte im Frühsommer eine Ausschreibung auf den Weg gebracht, um die Internetversorgung zu verbessern. Ein Netzbetreiber war auf das Angebot eingegangen. Allerdings erfüllte das Angebot EU-Wettbewerbskriterien nicht. Das Angebot wurde nachgebessert, aber die Stimmung im Hauptausschuss blieb verhalten: Zum einen basierte das Angebot weitgehend noch auf Kupferkabeln, zum anderen wäre die Zahlung, die die Stadt dafür zu leisten hätte, sehr hoch. Dennoch hätten die Ausschussmitglieder dem Angebot wohl letzlich zugestimmt, da es ja das einzige war.

Vor kurzem aber hatte sich ein zweiter Netzbetreiber, die Deutsche Glasfaser, bei der Stadt gemeldet. Sie bietet an, jeden Haushalt im Stadtgebiet direkt mit Glasfaser anzuschließen, wenn 40% der Haushalte einen Vorvertrag mit dem Netzbetreiber abschließen, ihren Telefon- und Internetanschluß künftig über diesen Übertragungsweg abzuwickeln.

Das ist ein ehrgeiziges Ziel. Andererseits ist die vorgeschlagene Lösung technisch sehr leistungsstark. Bürgermeister Björn Demmin empfahl dem Ausschuss daher, es zunächst einmal mit der Deutschen Glasfaser zu versuchen. Der Ausschuss folgte dem mit 8:1 Stimmen. Der Netzbetreiber wird voraussichtlich im Januar und Februar 2016 für seine Anschlüsse werben. Hoffen wir, dass die Anschlussquote dann erreicht wird! Geschieht das nicht, ergäbe sich allerdings ein ärgerlicher Zeitverlust bei der Suche nach schnellem Internet für Preetz.

Haushalt für 2016 im Entstehen

Ferner befasste sich der Ausschuss mit der Haushaltsplanung für die allgemeine Verwaltung und die Schulen für das Jahr 2016. Dabei wurden Einzelheiten kritisch angemerkt - so fanden die Vertreter der SPD ein Angebot eines Dienstleisters für die Installation von Schulsoftware überteuert. Auch das kritische Nachfragen bei einzelnen Punkten ist eine Aufgabe des Haupt- und Finanzausschusses, denn die Stadt ist zur sparsamen Verwendung ihrer Haushaltsmittel verpflichtet. Die Verwaltung wird hier noch einmal mit einer Preisabfrage "nachsteuern".

Thematisiert wurde auch die Anmeldesituation an der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule. Der Hintergrund ist, dass die THG bei Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern sehr beliebt ist und hohe Anmeldezahlen vorweisen kann. Diskutiert wurde, ob ein Schuleinzugsbereich geschaffen werden sollte. Die Folge wäre, dass Kinder aus weiter entfernten Gemeinden auf eine andere Schule ausweichen müssten (es ist klar, dass Preetzer Kinder immer aufgenommen werden). Der anwesende Schulrat, Herr Beeg, war hier aus rechtlichen Gründen skeptisch. Wir sind da auch zurückhaltend: Hohe Anmeldezahlen sind ein klarer Vertrauensbeweis für die THG und die dort geleistete pädagogische Arbeit. Die THG kann wie die anderen Schulen in Preetz auf unsere Unterstützung zählen.

Alle Fraktionen bekannten sich zu den notwendigen Investitionen in die Schulen und die Budgets wurden der Stadtvertretung zur Annahme empfohlen. Der Kämmerer konnte auch berichten, dass sich die städtischen Einnahmen positiv entwickeln. Somit sind wir optimistisch, auch in 2016 einen ausgeglichenen Haushalt verabschieden zu können.

Wohnbebauung in Preetz

Auf Antrag der CDU/FWG-Fraktion beriet der Ausschuss anschließend - obwohl nur am Rande zuständig - kurz über Möglichkeiten für zusätzlichen Wohnraum in Preetz. Die SPD hatte das Thema bereits am 26.03.2014 im zuständigen Ausschuss für Bauplanung auf die Tagesordnung gesetzt. Die Zielvorstellung der SPD war und ist es, durch einen vernüftigen Mittelweg zwischen den Interessen der Bauherren einerseits und städtebaulichen Grundsätzen andererseits zusätzlichen Wohnraum für Preetz zu schaffen. Es konnten bereits Beschlüsse erreicht werden, die eine Entwicklung ermöglichen werden. Sobald es im Ausschuss für Bauplanung aber konkret wurde, wie beispielsweise im Bebauungsplan für die Schellhorner Straße, traf eine maßvolle Wohnbebauung immer wieder auf den Widerstand von Einzelmeinungen - auch aus der CDU/FWG-Fraktion.

Im Hauptausschuss sprachen sich jetzt alle Fraktionen für ein Mehr an Wohnbebauung aus, insbesondere für Mietwohnungen im günstigen und mittleren Preissegment. Das ist aus sozialen Gründen auch unbedingt erforderlich. Wenn der Abend dazu beigetragen hat, dass zukünftige Diskussionen im Ausschuss für Bauplanung einfacher werden, hat sich die Diskussion gelohnt. Wir werden dort "am Ball bleiben" und für die städtebauliche Entwicklung eintreten.

Kristian Klinck
Fraktionsvorsitzender

19. 10. 2015

Kindergärten und Haushaltsberatung

Neues aus dem Ausschuss für Kinder- und Jugend- Angelegenheiten, Sport, Soziales und Gleichstellung vom 15. Oktober 2015

Um 18:30 Uhr begrüßte Frau Hagelberg im Ratssaal der Stadt Preetz neben den Ausschussmitgliedern sowie den Vertretern der Verwaltung eine Zuhörerin und eine Vertreterin der Presse. Nach Abarbeitung der Regularien mussten sowohl die Zuhörerin als auch die Pressevertreterin den Saal verlassen, da zunächst Tagungsordnungspunkte in nicht-öffentlicher Sitzung behandelt wurden. Nach einer längeren Diskussion und ausreichender Behandlung der nicht-öffentlichen Tagesordnungspunkte stellte Frau Hagelberg die Öffentlichkeit wieder her.

Nach zustimmenden Kenntnisnahmen des öffentlichen Protokolls der letzten Ausschusssitzung bei zwei Enthaltungen, hatte die Zuhörerin Möglichkeit das Wort zu ergreifen. Es erfolgte jedoch keine Wortmeldung. Auch öffentliche Mitteilungen hatte die Verwaltung nicht zu berichten.

Als nächstes behandelte der Ausschuss den Haushalt 2016. In der Sitzung am 10. September hatte die Verwaltung ausführlich zu den einzelnen Produkten ihre Stellungsnahme abgegeben und die Fragen der Ausschussmitglieder umfassend beantwortet. Das Haushaltsbudget für das kommende Jahr wird um 410.000,00 € überschritten. Der Grund dafür sind Kostensteigerungen durch höhere Personalkosten, Erweiterung der Kindertagesstätte Leuchtturm sowie die Umsetzung von Auflagen der Heimaufsicht und Veränderungen für die Ü3/U3-Förderung, die der Ausschuss jedoch nicht beeinflussen kann. Vor der Gesamtabstimmung des Haushaltes 2016 mussten jedoch noch der modifizierte Antrag der FDP-Fraktion behandelt werden. Dieser sah vor, bei dem Produkt 3661 "Spielplätze und Skateranlage" den Haushaltsansatz von 110.900,- um 10.000,- auf die neue Summe von 100.900,- € zu kürzen. Nach einer teilweise kontrovers geführten Diskussion erfolgte anschließend die Abstimmung mit dem Ergebnis 1-7-0. Damit war der Antrag der FDP-Fraktion abgelehnt. Der nächste strittige Punkt war der Sperrvermerk für das Dach des DRK-Kindergartens. Die Abstimmung brachte folgendes Ergebnis 5-0-2. Damit sprach sich der Ausschuss mehrheitlich für den Sperrvermerk aus. Anschließend erfolgte die Gesamtabstimmung des Haushaltes 2016 als Empfehlung für die Stadtvertretung. Das Abstimmungsergebnis lautete wie folgt 5-1-1.

Zur Kindergartensituation berichtete die Verwaltung, dass im Ü3-Bereich noch 21 Kinder auf einen Platz warten und im U3-Bereich noch 16 Kinder. Diese Zahlen basieren jedoch auf der Tatsache, dass die Gruppestärke jeweils bei 21 bzw. 22 Kindern liege. Langfristig sollte sich jedoch die Gruppenstärke deutlich verringern, sodass schnell 1-2 Gruppen mehr eingeplant werden müssten.

Da unter dem Punkt Verschiedenes keine Wortmeldungen vorlagen, schloss Frau Hagelberg um 20:15 Uhr den öffentlichen Teil der Sitzung und bedankte sich bei der Zuhörerin für ihre Geduld und bei den Ausschussmitgliedern sowie der Verwaltung für die konstruktive Zusammenarbeit.

Eberhard Stahl
Stv. Ausschussvorsitzender

19. 10. 2015

Anbindung des Gewerbegebiets und Cathrinplatz in der Diskussion

Aus dem Ausschuss für Bauplanung am 30.09.2015

Am Abend des 30.09. erschienen neben den Teilnehmern aus Verwaltung und Selbstverwaltung auch zahlreiche Anwohner der Neubaugebiete "Schwebstöcken" und "Schusterpark". Sie befürchteten, dass die Anbindung des geplanten Gewerbegebiets an der B76 über den Rethwischer Weg erfolgen könnte. Die Grünen hatten durch ein Flugblatt den Eindruck erweckt, diese Erschließungsvariante stehe unmittelbar bevor. Dabei hatte der Ausschuss diese Möglichkeit bereits am 27.08.2014 und am 24.09.2014 ausgeschlossen.

Wir machten in der Diskussion deutlich, dass die SPD selbstverständlich zu der damals getroffenen Aussage steht. Die Erschließung des Gewerbegebiets ist für uns nur über eine direkte Anbindung an die B76 möglich. Nun müssen weitere Gespräche zwischen Stadt und dem Landesbetrieb für Verkehr und Straßenbau (LBV) geführt werden, da eine Lösung nur im Einvernehmen mit dem LBV möglich ist.

Wenn es hier eine technisch saubere Lösung gibt, befürworten wir die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gewerbegebiet. Die Chancen, insbesondere auf neue Arbeitsplätze, überwiegen für uns die Risiken. Einzelheiten der Planung des Gebiets, das auch mehrere Hektar Grünzüge und Biotopflächen enthalten soll, sind dann im Planungsverfahren zu klären.

Grundsatzentscheidung für ein Seniorenzentrum am Cathrinplatz

Anschließend fällte der Ausschuss eine weitere städtebauliche Grundsatzentscheidung. Auf der Westseite des Cathrinplatzes soll ein Seniorenzentrum entstehen. Die Diakonie möchte die Einrichtung, die von einem privaten Investor gebaut werden wird, betreiben. Wir begrüßen es, dass die Fläche somit einer sinnvollen Verwendung zugeführt wird. Wir benötigen in Preetz weitere Plätze für Senioren und das Gelände ist für diesen Zweck gut geeignet. Auch durch diese Planung werden in Preetz zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Das Nähere wird nun durch einen Bebauungsplan bestimmt. Hier gibt es auch durchaus noch Klärungsbedarf, denn der Baukörper muss sich in die umliegende Bebauung einfügen.

In den weiteren Tagesordnungspunkten ging es um zusätzlichen Wohnraum in Preetz. Die SPD plädierte dabei für einen vernüftigen Mittelweg zwischen bauherrenfreundlichen, flexiblen Regelungen einerseits und städtebaulichen Interessen andererseits. Preetz muss sich entwickeln dürfen, soll aber seinen liebenswerten Charakter behalten. Mit unserer Unterstützung wurden vorbereitende Beschlüsse zu den Gebieten Lerchenweg/Kührener Straße sowie Kührener Straße/Quergang gefasst, die dieser Zielvorstellung Rechnung tragen. Somit erscheint uns eine maßvolle Entwicklung möglich. Ein geplantes Wohnhaus im Brunnenweg, direkt am Kirchseeufer, machte für die Mehrheit des Ausschusses dagegen einen überdimensionierten Eindruck. Daher empfahl der Ausschuss eine Veränderungssperre für diesen Bereich.

Kristian Klinck
Fraktionsvorsitzender

Mi., 07.10.2015 Vorstandssitzung

Mo., 05.10.2015Fraktionssitzung

Mo., 05.10.2015 Kaffeenachmittag der AG 60plus
Städtepartnerschaften - Erich Klimm berichtet aus Stavenhagen und anderswo!

25.09.2015

Stadtvertretung wählt neue Schiedsleute
Diskussion um Flüchtlingsbetreuung

Aus der Stadtvertretung am 22.09.2015

Die Betreuung von Schutz- und Hilfesuchenden war ein wichtiges Thema der Sitzung der Stadtvertretung am gestrigen Dienstag. Auf Anfragen der SPD und der BGP berichtete Bürgermeister Björn Demmin über die Flüchtlingssituation in Preetz. Bisher wurden 2015 der Stadt Preetz 132 Asylsuchende zugewiesen, etwa 90 weitere werden für dieses Jahr noch erwartet. Sie werden bei ihrer Ankunft in der Verwaltung empfangen und betreut. Die Verwaltung zeigt dabei großes Engagement und leistet sehr gute Arbeit. Junge Flüchtlinge sind sofort schulpflichtig: Zwei Lehrkräfte im DaZ- (Deutsch als Zweitsprache-) Zentrum am Hufenweg betreuen 40 bis 45 SchülerInnen, und weitere Flüchtlingskinder besuchen Preetzer Regelschulen. Fünf kleine Kinder besuchen Preetzer Kindergärten.

Die Flüchtlinge benötigen neben Schutz, (Schul-)Ausbildung und Hilfe zum Lebensunterhalt auch Unterstützung im täglichen Leben, unter anderem beim Spracherwerb und bei Behördengängen. Glücklicherweise können wir in Preetz auf ein Netzwerk aus Ehrenamtlichen zurückgreifen, die den Flüchtlingen "unter die Arme greifen". Hierzu gibt es auf Einladung von Pastor Christoph Pfeifer den Runden Tisch "Flüchtlingshilfe Preetz" im Bugenhagenhaus. Dort nehmen viele engagierte Bürgerinnen und Bürger teil, was wir ausdrücklich begrüßen.

Die SPD steht in der Stadtvertretung und in den Ausschüssen dafür ein, die Verwaltung und die ehrenamtlich Tätigen in dieser Situation voll zu unterstützen und mit allem Nötigen auszustatten.

Anschließend schritt die Stadtvertretung zur Wahl zweier Schiedspersonen für Preetz. Für den Schiedsbezirk Ost wurde mit großer Mehrheit Frau Harraß-Badad als Schiedsfrau gewählt. Für den Schiedsbezirk West setzte sich der Wahlvorschlag der CDU, Herr Knehler, mit 15:12 Stimmen gegen den bisherigen Schiedsmann der Stadt Preetz, unseren Fraktionskollegen Manfred Schiller, durch.

Wir bedanken uns bei Manfred Schiller herzlich dafür, dass er fünfeinhalb Jahre lang engagiert und ohne jede Beanstandung die gesamte Arbeit für den ganzen Schiedsamtsbezirk Preetz geleistet hat. Er hat alle erforderlichen Lehrgänge absolviert und ist im Landgerichtsbezirk Kiel für die Aus- und Fortbildung von Schiedsleuten zuständig. Der Bund der Schiedsleute hatte seine Wiederwahl empfohlen.

Inwieweit das Wahlergebnis Manfreds Qualifikation und seiner Arbeit für die Preetzerinnen und Preetzer gerecht wird, möge daher jeder selbst beurteilen. In der Wahlkabine ist jeder und jede allein und muss das eigene Handeln mit sich selbst abmachen. Festzuhalten ist, dass im Vorfeld niemand - auch die CDU nicht - Manfreds bisherige Arbeit kritisiert hat. Vielmehr hat für einige, wie zu vermuten ist, Manfreds über 25jährige Mitgliedschaft in der SPD den Ausschlag dafür gegeben, ihn abzulehnen. Wenn das so ist, halte ich das für falsch: Das Schiedsamt ist kein politisches Amt und sollte nicht parteipolitisch aufgeladen werden.

Hier drängt sich der Eindruck auf, dass einige Gruppierungen in der Stadtvertretung es nicht verkraften können, bei öffentlichen Wahlen durchweg schlechte Ergebnisse zu erzielen. Ich halte es aber für unverantwortlich, dass sie, wie hier zu vermuten ist, die Wahl der Schiedsperson unsachlicherweise politisiert und als "Ventil" für ihre Enttäuschung benutzt haben. Das verrät einen Mangel an Verantwortungsgefühl und ist pflichtvergessen gegenüber den gesetzlichen Aufgaben eines Stadtvertreters oder einer Stadtvertreterin.

Gleichwohl gilt: Wir gratulieren den Gewählten und wünschen Ihnen viel Erfolg bei ihrer Arbeit.

Gegen Ende der Sitzung kam es zu einer kurzen Diskussion um die Schwimmhallengebühren. Der ehemalige Bürgermeister Wolfgang Schneider hatte als eine seiner letzten Amtshandlungen der neuen Gebührensatzung für die Schwimmhalle widersprochen, da die von allen anderen Fraktionen gegen die Stimmen der SPD beschlossene Gebührenerhöhung geltendem Recht widersprach. Der neue Bürgermeister Björn Demmin wurde von der Mehrheit der Stadtvertretung aufgefordert, eine rechtskonforme Lösung zu schaffen. Wir bleiben dabei: Eine Gebührenerhöhung ist skeptisch zu betrachten, da vor allem die Auslastung der Schwimmhalle für das Defizit maßgeblich ist.

Kristian Klinck
Fraktionsvorsitzender

Mo., 21.09.2015Fraktionssitzung

Mo., 14.09.2015 Vorstandssitzung

Kurzbericht über die letzte Sitzung des Ausschusses für Kinder- und Jugendangelegenheiten, Sport, Soziales und Gleichstellung vom 10.09.2015

Die Sitzung begann um 18:30, nach kurzer Begrüßung des neu gewählten Bürgermeisters Björn Demmin sowie den Gästen und den Mitgliedern folgte die Beschlussfassung über die öffentlich, bzw. nicht-öffentlich zu behandelnden Tagesordnungspunkte. Zum Auftakt ging es um die Situation des DRK Kindergartens und Frau Conrad sowie Frau Poppeck berieten zunächst in nicht-öffentlicher Sitzung. Nicht öffentliche Mitteilung allgemeiner Art wurden nicht gemacht.

Nach dem die Einwohnerfragestunde und die öffentlichen Mitteilungen ohne Wortmeldungen abgehandelt wurden, begann die öffentliche Beratung über die Situation der Kindergärten in Preetz, und es wurde ein Antrag der SPD einstimmig beschlossen: Dessen Inhalt ist ein umfangreicher Fragenkatalog, deren Antworten eine mittel- bis langfristige Planung bei der Schaffung der Kindergartenplätze für über 3-jährige und unter 3-jährige Kinder erleichtern sollen.
Auch die Betreuung der Kinder im Hort wurden erörtert. Die Nachfrage nach Plätzen ist trotz Angeboten im Bereich offener Ganztagsschulen hoch und die Einrichtung im Hufenweg ist ausgebucht.

Der Ausschuss hat ein Preisgericht eingerichtet für die Verleihung des Bürgerpreises 2015. Dieser Preis wird dieses Jahr im Bereich Soziales verliehen.Die Jury wird aus 3 Fachgutachtern und 3 Ausschussmitgliedern bestehen.

Die Haushaltsberatungen wurden anhand der 15 Produkte aus dem Teilfinanzplan durchgeführt. Die Mitglieder konnten zu den einzelnen Posten Fragen stellen und ließen sich die Überschreitung der Kennzahlen erklären. Neben Sanierungen, Tariferhöhungen und einem Mehrbedarf an Personal im Bereich Kindergarten sind auch die dre neuen Kindergartengruppen dafür verantwortlich, dass die Zahlen vom Vorjahr nicht mit dem benötigtem Budget übereinstimmen.

Der endgültige Beschluss zum Haushalt wird in der Novembersitzung gefasst, da noch mit erheblichen Änderungen bis dahin zu rechnen ist.

Gegen 20:30 Uhr wurde die Sitzung von der Ausschussvorsitzenden geschlossen.

Eberhard Stahl
Stv. Ausschussvorsitzender

Mo., 07.09.2015Fraktionssitzung

Mo., 07.09.2015 Kaffeenachmittag der AG 60plus
Neustart der AG 60im Luise-Bock-Haus - ein offenes Gespräch darüber, wie es weitergehen soll.

Übergabe der Bürgermeisterkette: Wolfgang Schneider, Björn Demmin.

Wir freuen uns und gratulieren Björn Demmin zum Amtsantritt am 1. September!

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Mo., 24.08.2015Fraktionssitzung

Breitbandversorgung in Preetz: Wider Erwarten noch kein Ergebnis

Aus dem Haupt- und Finanzausschuss am 19. August

Die Internetverbindung in Preetz soll sich für viele Nutzerinnen und Nutzer mittelfristig deutlich verbessern. Das war in den vergangenen Monaten Thema so mancher Diskussion in der Öffentlichkeit und auch im zuständigen Haupt- und Finanzausschuss. Um in der Sache voranzukommen, traf sich der Ausschuss am 19.08. zu einer Sondersitzung. Ein Ergebnis gab es aber noch nicht.

Der Grund dafür: Das Angebot des Netzbetreibers Deutsche Telekom AG (DTAG) war aus der Sicht von Bürgermeister Wolfgang Schneider und den anwesenden StadtvertreterInnen nicht ausreichend, da es EU-Wettbewerbskriterien nicht erfülle und insofern nicht der Ausschreibung entsprach. Daher votierte der Ausschuss dafür, dass der Vertrag mit der DTAG nachverhandelt werden muss. Das Ergebnis wird uns dann auf einer der nächsten regulären Sitzungen des Gremiums vorgelegt werden.

Wir finden es schade, dass es bisher noch kein Ergebnis gab, und hoffe, dass wir bald zu einer Entscheidung gelangen. Das wäre auch im Sinne der Internetnutzer der Stadt Preetz.

Kristian Klinck
Fraktionsvorsitzender

SPD überstimmt: Schwimmhallengebühren steigen

Aus der Stadtvertretung am 14. Juli 2015

Am 14.07. begann um 19 Uhr die letzte Sitzung der Stadtvertretung vor der Sommerpause. Vor den Stadtvertretern lag - zum ersten Mal in elektronischer Form - eine umfangreiche Tagesordnung von 22 Punkten.

Zwei Schiedsamtsbezirke für Preetz

Die Stadtvertretung beschloss, die Stadt Preetz in zwei Schiedsamtsbezirke aufzuteilen. Dies war auch im Sinne des kommissarisch amtierenden Schiedsmanns Manfred Schiller (SPD): Es hatte sich gezeigt, dass die Arbeitsbelastung für einen einzelnen Schiedsmann aufgrund der Vielzahl der Fälle zu groß ist. Aufgrund des Neuzuschnitts der Bezirke hielt die Stadtvertretung eine Neuausschreibung der Funktion der beiden Schiedsmänner bzw. -frauen für erforderlich. Die bisherigen Bewerber wurden ermutigt, sich bei der Neuausschreibung erneut zu melden.

SchulassistentInnen für Preetz

Dann wurde - wie auch schon im Haupt- und Finanzausschuss am 01.07.2015 - über die Einführung der schulischen Assistenz gesprochen. In Schleswig-Holstein stehen ab 01.08.2015 Mittel für Schulassistentinnen und Schulassistenten bereit. Diese Kräfte sollen Schülerinnen und Schüler mit emotionalem und sozialem Betreuungsbedarf im Schulalltag unterstützen. Die Stadtvertretung beschloss: Die Stadt Preetz wird zum Start des Schuljahres 2015/16 SchulassistentInnen einstellen. Nur die CDU/FWG-Fraktion sprach sich dagegen aus und hätte die Personalhoheit für die Kräfte lieber beim Land gesehen. Damit stellte sich die CDU/FWG gegen die fachliche Meinung der Schulleiter - und wurde mit breiter Mehrheit überstimmt.

Schwimmhallengebühren steigen

Gegen die Stimmen der SPD beschloss die Stadtvertretung eine Erhöhung der Schwimmhallengebühren. Zunächst erläuterte unsere Fraktionskollegin Katy Hagelberg als Vorsitzende des zuständigen Fachausschusses die Entscheidungsfindung in ihrem Ausschuss und schilderte, dass das Gremium nur mit knapper Mehrheit (und gegen die Stimmen der SPD) eine Erhöhung befürwortet hatte. Nachdem sich mehrere Vertreter der bürgerlichen Parteien für eine Erhöhung ausgesprochen hatten, stellte Henning Höpcke unsere Position dar: Maßgeblich für das Defizit der Schwimmhalle sei nicht nur die Benutzungsgebühr, sondern auch die Auslastung. Die Besucherzahlen hätten sich aber nach dem Einbruch durch die Sperrung der Pohnsdorfer Straße noch nicht wieder erholt. Unser Vorschlag lautete daher, zunächst von einer Erhöhung der Gebühren abzusehen und die weitere Entwicklung der Besucherzahlen abzuwarten.

Nach einer kontroversen und teilweise emotional geführten Diskussion beschloss die Stadtvertretung gegen unsere Stimmen, dass der Eintritt für einen Erwachsenen zum Oktober 2015 auf 4,50 € und zum Oktober 2017 auf 5 € steigen soll. Immerhin konnten wir die Erhöhung durch unsere ablehnende Haltung in der Höhe begrenzen bzw. nach hinten hinausschieben. Auch halten wir es für richtig, dass die Ermäßigung für Menschen mit Behinderungen nun wieder ab einem Grad von 50 (statt 70) gewährt wird. (Die ebenfalls beschlossene Familienkarte wird dagegen wohl nicht kommen: Der Bürgermeister hat hier Widerspruch eingelegt, da es sich nicht mit vertretbarem Aufwand kontrollieren lässt, ob eine Personengruppe eine Familie ist oder nicht.)

Kehrtwende bei der Kehrmaschine

Weiterhin beschloss die Stadtvertretung, dass die Straßenreinigung in Preetz ab dem 01.01.2016 wieder im 14-tägigen Rhyhtmus und in der Innenstadt wöchentlich erfolgen soll. Das war auch bis einschließlich dem Jahr 2014 so gehandhabt worden. Für 2015 war auf Initiative der CDU/FWG und der FDP - aber auch mit Unterstützung aus den Reihen von SPD und Grünen - beschlossen worden, dass die Reinigung seltener erfolgen solle, um die Bürgerinnen und Bürger zu entlasten. Das führte jedoch kaum zu Kosteneinsparungen und zudem hatten sich Bürger über eine zunehmende Verschmutzung des Stadtbildes beschwert.

Nun kehrte die Stadtvertretung mit breiter Mehrheit zum alten Kehrrhythmus zurück. Dies wurde insbesondere von Jörg Fröhlich (BGP), aber auch von unserem Fraktionsmitglied André Rehder (SPD) begrüßt: Beide hatten sich gegen die Änderung des Kehrrhythmusses ausgesprochen.

Weitere Themen für die Stadtvertretung waren die Kennzahlen für den Haushalt 2016 (hier scheint ein ausgeglichener Haushalt möglich zu sein), der Controlling-Bericht und die Änderung des B-Planes nördlich des Hufenwegs und westlich der Bahn.

Kristian Klinck
Fraktionsvorsitzender

Mo., 13.07.2015Fraktionssitzung

58,89 Prozent: Herzlichen Glückwunsch!

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Do., 10.07.2015 Vorstandssitzung

Aus dem Ausschuss für Kinder- und Jugend- Angelegenheiten, Sport, Soziales und Gleichstellung vom 7. Juli 2015

Zu Beginn, direkt nach der Begrüßung wurde ein neues, stellvertretendes Mitglied für die CDU/FWG Fraktion verpflichtet. Ergänzung der Tagesordnung wurden nicht vorgenommen und die Niederschriften angenommen. In den Zusammenhang wurde auf die zu erwartende Summe Bezuschussung an die FT Preetz hingewiesen.

In der Einwohnerfragestunde ging es zum einen um die Frage nach dem Geld für die Wärmebank in der Schwimmhalle. Dieses Geld wurde in den Haushalt eingestellt und damit durch den Ausschuss genehmigt. Des Weiteren ging es um die Sperrung der Platenstraße für den Schwerlastverkehr und die Ankündigung der Sperrung An der Mühlenau wegen der Sanierung des Regenwasserkanals. Dieses führte Herr Schneider in den öffentlichen Mitteilungen weiter aus.

Die Verwaltung hat sich außerdem einige Lifte angesehen, die einen barrierefreien Zugang in die Schwimmbecken im Hallenbad ermöglichen könnten. Sichere Modelle sind sehr teuer und die Angebote um 10 000 Euro erscheinen nur für Menschen mit einem geringen Körpergewicht sicher geeignet zu sein. Die Verwaltung wird weiter suchen, hat aber auch darauf hingewiesen, das die WC- und Umkleideanlagen nicht mehrere Menschen mit Rollstuhl gleichzeitig aufnehmen könnten.

Im weiteren wurden die Richtlinien für die Bewilligung von Zuschüssen im Bereich der Jugend- , Kultur- und Sportarbeit aus dem Ortsrecht der Stadt Preetz durch den Bürgermeister erörtert. Der Ausschuss sieht keinen Handlungsbedarf.

Nach diesem Tagesordnungspunkt stand die Sitzung im Zeichen der Kindergärten. Zunächst wurde eine inhaltlich überarbeitete Satzung über die Benutzung der Kindertagesstätten in der Stadt Preetz (Benutzungs- und Gebührensatzung) beschlossen. Da in mehreren Paragraphen Veränderungen mit unterschiedlichem Inhalt zur Disposition standen, ist der Ausschuss zunächst in eine Einzelberatung und Abstimmung eingetreten. Die SPD-Mitglieder haben sich gemeinsam mit der Vertreterin der Grünen/Bündnis 90 in einigen Teilabschnitten enthalten. Dennoch wurde die Satzung als Ganzes einstimmig angenommen. Frau Martina Bock hat dazu die fachlichen Einschätzungen aus Sicht des Kindergartenmanagements vorgetragen. Der städtische Hort wird von den neuen Regelungen ebenfalls betroffen sein, sowie die Kindertagesstätten.

Die Kirche wird mit dem Umbau des Gemeinderaums zu einer Kindergartengruppe im Herbst fertig sein und die beiden Gruppen am Leuchtturm werden voraussichtlich im 1. Quartal 2016 fertiggestellt sein.

Katy Hagelberg
Ausschussvorsitzende

02.07.2015

Diskussionen um Mensa, Internet und Harderhaus

Aus dem Haupt- und Finanzausschuss am 01.07.2015

Um 23:00 Uhr ging gestern eine zunächst sachliche und konstruktive, später aber doch turbulente Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss zu Ende. Seit der Ausschuss auch für die Schulen in städtischer Trägerschaft zuständig ist, stehen häufiger Schulthemen auf der Tagesordnung.

Beeindruckt zeigte sich der Ausschuss von der Arbeit des DaZ -Zentrums (Deutsch als Zweitsprache) im Gebäude der Wilhelminenschule. Dort werden derzeit 37 Kinder und Jugendliche beschult. Nach dem Erwerb grundlegender Deutschkenntnisse treten sie dann in den regulären Schulbetrieb ein und erzielen dort oft gute schulische Leistungen. Als Fraktionsvorsitzender machte ich in der Debatte deutlich: Das DaZ-Zentrum hat für seine engagierte, wichtige und erfolgreiche Arbeit einen Anspruch auf die volle Unterstützung der Stadt Preetz, etwa in Fragen der Raumvergabe und Renovierung. Dafür steht die SPD ein und darauf können sich die Schulen auch verlassen.

Schulassistenten für Preetz!

Ferner wurde über die Einführung der schulischen Assistenz gesprochen. In Schleswig-Holstein stehen ab 01.08.2015 Mittel für Schulassistentinnen und Schulassistenten bereit. Diese Kräfte sollen Schülerinnen und Schüler mit emotionalem und sozialem Betreuungsbedarf im Schulalltag unterstützen. Die Stadt Preetz wird möglichst schon zum Start des Schuljahres 2015/16 Schulassistenzen einführen. Erste Gespräche mit dem möglichen Träger SOS-Kinderdorf wurden geführt. Es gab auch Raum für eine Fachdiskussion zur besseren Auslastung der Mensa der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule (bis hin zur Frage "Snacks in der großen Pause - ja oder nein?").

Die ohne Zweifel sinnvolle Diskussion zu Schulthemen hatte nur einen Schönheitsfehler: Sie hatte erkennbar nichts mit den eigentlichen Aufgaben eines Haupt- und Finanzausschusses zu tun. Bedingt durch die späte Stunde kamen dann die Themen, die die allgemeine Verwaltung und die Kämmerei betrafen, teilweise zu kurz oder wurden gar nicht behandelt. Vier Tagesordnungspunkte (u.a. Kommunalinvestitionsförderungsgesetz) wurden auf den Wunsch des Ausschussvorsitzenden hin vertagt. Wir halten das für misslich und sehen uns in unseren Bedenken dagegen bestätigt, die Schulen dem Haupt- und Finanzausschuss zuzuordnen. Unser Fazit: Die Schulen wären in einem eigenen Schulausschuss besser aufgehoben. Dann hätten wir auch mehr Zeit für unsere "eigenen" Themen.

Relativ kurz abgehandelt wurden die Themen Controlling-Bericht bis einschließlich April 2014 und Kennzahlen für 2016. Hier konnte die Kämmerei berichten, dass die Steuereinnahmen "im Plan" liegen. Für 2016 scheint (wie auch schon in 2015) ein ausgeglichener Haushalt möglich zu sein.

Kommt das schnelle Internet für Preetz?

Viel Zeit nahmen sich die Ausschussmitglieder dann wieder (schon zu recht später Stunde) für das wichtige Thema "Breitbandausbau in Preetz". Der Bürgermeister berichtete, dass auf seine Ausschreibung hin nunmehr Angebote für den Breitbandausbau vorliegen. Der Ausschuss beschloss einstimmig, dass der Bürgermeister mit einem Netzanbieter über den Breitbandausbau verhandeln soll. Das Verhandlungsergebnis ist dem Ausschuss am 12.08.2015 vorzulegen. Im Erfolgsfall kann ganz Preetz etwa binnen eines Jahres mit schnellem Internet ausgerüstet werden.

Der Haupt- und Finanzausschuss lehnte es mit den Stimmen von SPD und Grünen bei Enthaltung der FDP gestern Abend aber ab, bereits jetzt Finanzmittel aus dem Ausbauprogramm Mühlenstraße für dieses Projekt umzuwidmen. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erforderlich, da wir noch nicht wissen, ob wir das Angebot des Anbieters annehmen wollen und was es kostet. Das gilt um so mehr, da es hier um eine Zahlung aus der Stadtkasse an einen privaten Anbieter geht. Hier ist ein strenger Maßstab anzulegen und wir möchten schon gerne wissen, wieviel genau das kostet, bevor wir entscheiden.

Unsere Position ist klar: Wir bekennen uns zum Breitbandausbau für ganz Preetz. Wir wollen aber auch eine kostenbewusste Lösung, da unsere Stadtkasse nicht beliebig belastbar ist. Wenn am 12.08.2015 das endgültige Angebot des Netzbetreibers vorliegt, wird der Ausschuss darüber entscheiden und dann wird auch die Frage der Finanzierung geklärt.

Evangelisch-freikirchliche Gemeinde "entlastet"

Diskutiert wurde auch über das seit einigen Jahren leerstehende Harderhaus, das stark von Schimmel befallen ist. Der Bürgermeister konnte nach Durchsicht des Mietvertrags eines deutlich machen: Die evangelisch-freikirchliche Gemeide, die das Haus seit den 1980er Jahren (bis 2011) genutzt hatte, hat ihre vertraglichen Renovierungspflichten erfüllt. Eine teure Trockenlegung des Kellers durch eine Spezialfirma wäre ihr im Rahmen eines jeweils auf drei Jahre angelegten Pachtvertrages nicht zumutbar gewesen, so der Bürgermeister. Die Zukunft des Harderhauses wird nun in den Fraktionen erneut beraten.

Kristian Klinck
Fraktionsvorsitzender

02.07.2015

Bürgermeisterwahl: 37 % für Björn Demmin

Der von uns vorgeschlagene und unterstützte Kandidat Björn Demmin geht als Favorit in die Stichwahl am 12. Juli!
Uns schickte er folgendes hierzu:

Liebe Mitglieder des SPD Ortsvereins,

ein erstes Etappenziel auf meinem Weg in das Preetzer Rathaus ist erreicht. Mit überzeugenden 37,14% der Wählerstimmen habe ich eine hervorragende Ausgangsposition für die Stichwahl am 12. Juli erzielen können.

Bei meinen Wählerinnen und Wählern und natürlich allen Unterstützern bedanke ich mich auf diesem Wege ganz herzlich und bitte Sie, mir auch im Stichwahlkampf und natürlich bei der Wahl am 12. Juli Ihr Vertrauen und Ihre Stimme zu schenken. Auch wenn ich als parteiloser Bewerber antrete und mein Wirken als Bürgermeister allparteilich und ausschließlich am Wohl der Stadt Preetz ausgerichtet sein wird, bin ich für die Unterstützung durch den Ortsverein der SPD sehr dankbar. Es ist ein konstruktives und harmonisches Miteinander, das mir in meinem schon über 6 Monate andauernden Wahlkampf ein großer Rückhalt war und ist.

Doch jetzt geht es in den Endspurt, genau genommen ist noch nichts erreicht. Um es im Sprachgebrauch zu formulieren: Ich bin im Finale am 12. Juli. Und das will ich natürlich auch gewinnen!

Daher werde ich mich weiter mit ganzer Kraft dem Wahlkampf widmen.
Die kommenden 14 Tage werde ich wieder täglich in Preetz unterwegs sein, um bei den Bürgerinnen und Bürgern der Schusterstadt weiter für meine Ziele und Ideen zu werben. Sie können mich gern an meinen Infoständen Mittwochs und Sonnabends auf dem Markt treffen. Ich freue mich auf Sie.

Herzliche Grüße
Ihr
Björn Demmin

Di., 30.06.2015Vorstand

Mo., 29.06.2015Fraktionssitzung

Mo., 15.06.2015Fraktionssitzung

Do., 11.06.2015 Kaffeenachmittag der AG 60plus
Was ist los in Preetz? - unser Fraktionsvorsitzender Kristian Klinck berichtet aus der Stadtvertretung

Barrierefreiheit und Schwimmhalle

Neues aus dem Ausschuss für Kinder- und Jugend- Angelegenheiten, Sport, Soziales und Gleichstellung vom 11. Juni 2015

Um 18.30 Uhr begrüßte Frau Hagelberg in den Räumlichkeiten der DRK Kindertagesstätte in Preetz neben den Ausschussmitgliedern sowie den Vertretern der Verwaltung auch zahlreiche Zuhörer und eine Vertreterin der Presse, sowie die Vorsitzende des DRK Frau Conrad, die Leiterin der Einrichtung und eine Mitarbeiterin.Die Damen zeigten den interessierten Besuchern die verschiedenen Räumlichkeiten. Die Einrichtung umfasst 3 Gruppenräume für insgesamt 68 Kinder sowie ein Küche für die Zubereitung des täglichen Mittagsessen und den Sanitärbereich. Auch konnten die Besucher den Außenbereich in Augenschein nehmen. Das anstehende Problem der Einrichtung ist die Erneuerung des Daches in einer finanziellen Größenordnung von ca. 80.000,- €. Die übrige Bausubstanz macht einen ordentlichen Eindruck.

Im Anschluss an die Besichtigung wurde die Ausschusssitzung im Ratssaal der Stadt Preetz fortgesetzt. Nach Abarbeitung der Regularien sowohl hinsichtlich der Tagesordnung als auch der Kenntnisnahme des Protokolls der letzten Sitzung und der Festlegung der nicht öffentlichen Tagesordnung, hatten die Zuhörer in der Einwohner-Fragestunde die Möglichkeit das Wort zu ergreifen.

Davon machte ein Bürger Gebrauch und sprach sowohl die unzureichende Barrierefreiheit in der Stadt als auch in der Schwimmhalle an. Er betonte auch, dass die Schwerbehinderung bei einem Grad von 50% beginnt. Er bezog sich damit auf die besondere Eintrittpreisermäßigung der Schwimmhalle ab 70% Behinderung.

Im nächsten Tagesordnungspunkt erhielt Herr Biastoch, Behindertenberater der Stadt Preetz, die Möglichkeit sich dem Ausschuss vorzustellen und aus seiner Sicht als Rollstuhlfahrer die mangelhafte Barrierefreiheit des Marktplatzes als auch der Langen Brückstrasse darzustellen. In der darauffolgenden Diskussion kristallisierte sich schnell heraus, dass durch Überquerungshilfen bzw. Versiegelung der Oberflächen für eine verbesserte Marktquerung zu sorgen sei.

Als weitere Punkte wurde auch bemängelt, dass die Schwimmhalle nur bedingt barrierefrei ist und auch die öffentlichen Verwaltungen nicht barrierefrei sind. Dort kommt speziell für das Rathaus in den nächsten Jahren noch manch schwierig zu lösende Aufgabe zu, da die Gebäude bis 2020 barrierefrei sein müssen. Das historische Rathaus in seiner heutigen Bauweise erfüllt in keinem Fall die Voraussetzungen. Als positive Mitteilung erhielt der Ausschuss die Auskunft, dass der Internetauftritt der Stadt Preetz barrierefrei ist.

Hauptknackpunkt der Sitzung war der nächste Tagesordnungspunkt über die 2. Satzung zur Änderung der Gebührensatzung für die Schwimmhalle und die Sauna der Stadt Preetz. Grundlage der Diskussion waren neben der Vorlage aus der Sitzung der STV vom 19.05.2015 auch zwei weitere Anträge der CDU/FWG-Fraktion und der FDP-Fraktion. Im Laufe der verschieden Meinungsäußerungen der Ausschussmitglieder kristallisiere sich ein Beschlussvorschlag heraus, der sowohl die Elemente der CDU/FWG-Fraktion als auch die der FDP-Fraktion beinhaltet. Daraus ergibt sich eine Erhöhung der Eintrittpreise für z.B. der Einzelkarte Schwimmhalle in zwei Schritte zum 01.10.2015 von 4,00 € auf 4,50 € und zum 01.10.2017 von 4,50 € auf 5,00 €. Gleichzeitig wird eine Familienkarte eingeführt für max. 2 Erwachsene und bis zu max. 5 Kindern für 10,00 € sowie ermäßigte Eintrittpreise für Behinderte mit einem Grad der Behinderung von 50 %. Die anschließende Abstimmung ergab 5 Ja-Stimmen(3 Stimmen der CDU/FWG, 1 Stimme der FDP und 1 Stimme der BGP) und 4-Nein-Stimmen (3 Stimmen der SPD und 1 Stimme der Bündnis90/Grüne). Somit empfiehlt die Mehrheit des Ausschusses der Stadtvertretung diesen Beschluss ebenfalls auf den Weg zu bringen.

Der nächste Tagungsordnungspunkt befasste sich mit Gewährung eines Zuschusses für den Kauf bzw. Sanierung der Preetzer Tennishalle. Die Vorlage der Stadt Preetz wurde zunächst zur Kenntnis genommen und durch die Vorsitzende verändert bis konkrete Zahlen vorliegen. Darauf hin wurde folgender Beschluss gefasst, dass er Ausschuss ausdrücklich die Stärkung des Standort der Preetzer Tennishalle begrüßt und die Unterstützung für die Tennisgesellschaft gemäß den Richtlinien in Aussicht stellt. Weitere Beschlüsse können erst erfolgen, wenn die konkreten Zahlen vorliegen.

Auch die Gewährung eines Zuschuss für die Freie Turnerschaft in Preetz für den Wechsel eines Heizungskessels und den Austausch eines Warmwassers-Behälters wurde einstimmig vom Ausschuss beschlossen und die Verwaltung gleichzeitig beauftragt den Betrag von 1000,00 € in Haushalt 2016 einzustellen.

Der Controllingbericht für den Zeitraum 01.01.2015 bis 30.04.2015 wurde zustimmend zur Kenntnis genommen.

Anschließend gab die Verwaltung den Bericht zur Kindergartensituation ab. Der Bürgermeister erklärte das am Kindergarten Leuchtturm die Bauarbeiten begonnen haben und die Gruppe an der Bodelschwingh - Kirche ihren Betrieb auf genommen habe. Auch die Zahl der noch nicht versorgten Kinder habe sich bis dato für die unter Dreijährigen auf 19 und die über Dreijährigen auf 13 reduziert.

Da unter Punkt Verschiedenes keine Wortmeldungen erfolgten schloss Frau Hagelberg um 21.00 Uhr den öffentlichen Teil der Ausschusssitzung.

Eberhard Stahl
Stv. Ausschussvorsitzender

Do., 04.06.2015 Vorstandssitzung

Do., 21.05.2015 Kaffeenachmittag der AG 60plus
"Fahrt in die Probstei" - mit Kaffeetrinken in Stein!

Mi., 20.05.2015 Vorstandssitzung

Kommt das schnelle Internet für Preetz?

Aus der Stadtvertretung am 19.05.2015

In der vorletzten Maiwoche trafen sich die Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter zu ihrer turnusmäßigen Mai-Sitzung. Vor allem eine Nachricht aus der Stadtvertretung ist sicher für alle Internetnutzer interessant: Wie der Bürgermeister berichtete, hat er eine Ausschreibung für die Verbesserung des Internet in Preetz auf den Weg gebracht. Das ist unserer Meinung nach auch nötig, denn auch in Preetz ist das Internet oft (zu) langsam: Teilweise wird nicht einmal 1 MBit/s erreicht! Für die SPD gilt: Es muss sich in diesem Bereich in Preetz etwas tun, da die derzeitige Versorgung mit DSL nicht mehr dem technischen Stand entspricht. Bei einem positiven Verlauf des Verfahrens könnte Preetz im Laufe des Jahres 2016 auf den 50MBit-Standard (so genanntes VDSL) gebracht werden.

Auf den Weg brachte die Stadtvertretung weiterhin die Digitalisierung der Sitzungsunterlagen, um "Papierberge" zu vermeiden. Jedes Mitglied der Stadtvertretung kann sich nun dafür entscheiden, die Sitzungsunterlagen digital per E-Mail geliefert zu bekommen und mit einem eigenen Gerät oder auf einem von der Stadt zur Verfügung gestellten iPad zu lesen. Die SPD-Fraktion hat sich fast geschlossen für die Nutzung von eigenen Geräten entschieden, um unnötige Anschaffungs- und Wartungskosten für die Stadt zu vermeiden.

Ein Großteil der "Papierberge" wurde oft durch Unterlagen zu Bebauungsplänen verursacht. Auch in diesem Bereich wurde ein Tagesordnungspunkt abgestimmt: Durch eine Veränderungssperre für das Gebiet nördlich des Hufenwegs und westlich der Bahnstrecke soll die dortige liebenswerte Siedlungsstruktur erhalten werden. Eine eventuelle Bebauung wird sich dem bestehenden Siedlungsbild anpassen müssen. Dafür wird in den nächsten Monaten ein Bebauungsplan erstellt.

Entscheidung über Schwimmhallengebühren vertagt

Über die im Raum stehende Frage "Werden die Schwimmhallengebühren erhöht oder nicht?" wurde an diesem Tag nicht entschieden, da dieser Tagesordnungspunkt gleich zu Beginn der Sitzung mit den Stimmen von SPD, FDP und BGP vertagt wurde und noch einmal im Fachausschuss beraten wird. Zur Erinnerung: Die Verwaltung hatte im zuständigen Ausschuss für Kinder- und Jugendangelegenheiten, Sport, Soziales und Gleichstellung vorgeschlagen, die Gebühren für die Schwimmhallennutzung anzuheben. Eine Einzelkarte für einen Erwachsenen soll künftig 5,- € (statt 4,- €) kosten. Dies wurde im zuständigen Ausschuss für Kinder- und Jugendangelegenheiten, Sport, Soziales und Gleichstellung trotz unserer Einwände mit knapper Mehrheit beschlossen.

Wir sind gegen die geplante Gebührenerhöhung, da es dann für Familien mit geringem Einkommen noch schwieriger wird, mit ihren Kindern die Schwimmhalle zu besuchen. Außerdem ist ja die Frage der Auslastung zu bedenken: Wenn die Gebühren erhöht werden, bleiben möglicherweise die Besucher weg. Dann würde das Defizit größer statt kleiner. Grundsätzlich gilt: Eine Schwimmhalle wird immer ein Defizit verursachen. Dennoch ist sie eine wichtige Dienstleistung für die Bürgerinnen und Bürger, die wir uns leisten müssen und werden. Wir wollen gerne prüfen, ob und wie sich das Defizit verringern lässt. Eine fantasielose Gebührenerhöhungsmentalität lehnen wir aber ab. Alle relevanten Fragen müssen unserer Meinung nach im zuständigen Fachausschuss geklärt werden. Daher ist es gut, dass der Punkt in den Ausschuss verwiesen wurde.

Kristian Klinck
Fraktionsvorsitzender

Mo., 18.05.2015Fraktionssitzung

Mo., 04.05.2015Fraktionssitzung

Mo., 13.04.2015Fraktionssitzung

Do., 09.04.2015 Kaffeenachmittag der AG 60plus
Vortrag und Diskussion mit dem Sicherheitsbeauftragten der Landespolizei für Senioren

29.03.2015

Jugendzentrum - Sporthallen - Schwimmhalle

Neues aus dem Ausschuss für Kinder- und Jugend- Angelegenheiten, Sport, Soziales und Gleichstellung vom 26. März 2015

Um 19.00 Uhr eröffnete Katy Hagelberg die Sitzung im Ratssaal der Stadt Preetz und begrüßte neben den Ausschussmitgliedern sowie den Vertretern der Verwaltung auch zahlreiche Zuhörer und eine Vertreterin der Presse. Nach Abarbeitung der Regularien sowohl hinsichtlich der Tagesordnung als auch der Kenntnisnahme des Protokolls der letzten Sitzung und der Festlegung der nichtöffentlichen Tagesordnung, hatten die Zuhörer in der Einwohner-Fragestunde die Möglichkeit das Wort zu ergreifen.

Herr Bertram, Lehrer des Friedrich-Schiller-Gymnasiums nahm die Gelegenheit war, die neuen Pläne des Gymnasiums im sportlichen Bereich umfassend darzustellen. Ziel dieser Pläne ist am Standort die besondere Förderung von leistungsstarken Sportlern,um die Schüler am Ort halten zu können und ihnen sowohl im schulischen wie auch sportlichen Bereich die besten Möglichkeiten zu bieten. Dazu bedarf es auch der Mithilfe durch die Preetzer Sportvereine in Form von Kooperationen und der Unterstützung durch den Ausschuss. Die Ausschussvorsitzende dankte Herrn Bertram für die ausführliche Darstellung und begrüßte die Initiative.

Nachdem in der letzten Ausschusssitzung Mittel für die Durchführung der Jugendstadtvertretung bewilligt wurden, erfuhren die Ausschuss Mitglieder, dass die Jugendstadtvertretung durch die Schüler selbst gestaltet wird. Dabei ist es wünschenswert, dass möglichst viele Stadtvertreter diesen Tag begleitend unterstützen. Um einen Überblick über den Ablauf zu erhalten, wird dem Protokoll der heutigen Sitzung das Protokoll der letzten durchgeführten Jugendstadtvertretung beigelegt. Die Planungskoordination übernehmen auch in diesem Jahr Herr Howe und Katy Hagelberg.

Zum TOP 6 gab Frau Bludau einen umfassenden Tätigkeitsbericht zum Jugendzentrum Wasserturm für das Jahr 2014 ab, der den Ausschussmitgliedern bereits schriftlich als Anlage zur Ausschusssitzung vorlag. In der anschließenden Diskussion wurde von mehreren Ausschussmitglieder die umfassende Arbeit des Jugendzentrums gelobt.

Die nachfolgenden drei Punkte der Tagesordnung befassten sich mit verschieden Nutzungs- und Gebührensatzungen der Stadt Preetz.

Der Ausschuss befasste sich zunächst mit der Nutzungs- und Gebührensatzung für die Schulliegenschaften der Stadt Preetz. Nach Auflösung des Schulverbandes Preetz Stadt- und Land sind die Schulliegenschaften und Sporthallen im Stadtgebiet in den Geschäftsbereich der Stadt Preetz übergegangen. Die Neuregelung sieht daher vor, dass auswärtige Vereine und Institutionen sich in Zukunft an den Kosten finanziell beteiligen sollen. Dem Beschlussvorschlag wurde vorbehaltlich von Änderungen durch den WTK-Ausschuss und der Stadtvertretung mit 8-1-0 Stimmen zugestimmt. Für die Vereine aus Preetz greift der Pakt für den Sport mit einer Dusch- und Energiepauschale von 50 Cent pro erwachsenem Sportler.

Im TOP 9 beschäftigte sich der Ausschuss mit der 2. Satzung zur Änderung der Gebührensatzung für die Schwimmhalle und die Sauna der Stadt Preetz. Die Schwimmhalle verursacht ein jährliches Defizit von ca. 400.000,00 Euro Daher hat der Ausschuss in seiner Sitzung vom 12. Februar 2015 angeregt, die Eintrittspreise moderat zu erhöhen. Aus der Vorlage der Verwaltung war jedoch ersichtlich, dass sich die Erhöhung nun zwischen 20 und 33% bewegt. In der anschließenden Diskussion kristallisierte sich heraus, dass nicht alle Ausschussmitglieder damit einverstanden waren. Auch der Einwand der Verwaltung, dass in den letzten zehn Jahren keine Erhöhung erfolgte, war für einige kein Grund der Vorlage zu zustimmen. Schließlich brachte der Vertreter der FDP, Herr Howe, einen Kompromissvorschlag mit der Familienkarte ein. Diese sieht bei zwei Erwachsenen und einem Kind einen Betrag von 10,00 Euro und bei zwei Erwachsenen und zwei Kindern einen Betrag von 12,00 Euro vor. Dem so nun geänderten Beschlussvorschlag stimmen die drei Vertreter der CDU/FWG und der Vertreter der FDP zu. Die Vertreterin der Grünen und der Vertreter der BGP lehnten den Beschlussvorschlag ab, die drei Vertreter der SPD enthielten sich der Stimme. Somit wurde der Beschlussvorschlag mit 4-2-3 Stimmen angenommen und geht zur endgültigen Abstimmung in die Stadtvertretung.

TOP 10 der Tagesordnung befasste sich mit der Anpassung der Betreuungs-Gebühren für die Kindertagesstätten zum 01. August 2015 sowie die Änderung der Benutzungs- und Gebührensatzung. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung wurde vom Ausschuss ohne Aussprache einstimmig angenommen.
Zur aktuellen Kindergartensituation konnte die Verwaltung noch keinen genauen Bericht erstatten, da zuzeit noch die Anmeldefrist für das neue Kindergartenjahr läuft und erst danach in der nächsten Sitzung detaillierte Auskünfte erteilt werden können.

Nach Abhandlung des TOP Verschiedenes mit einer Frage nach dem Sprachunterricht für Flüchtlinge, der nun vom Wasserturm in die Wilhelminischule umgezogen ist, schloss die Ausschussvorsitzende den öffentlichen Teil der Sitzung und bedankte sich bei den Zuhörern.

Eberhard Stahl
Stv. Ausschussvorsitzender

Mo., 23.03.2015 Fraktionssitzung

Do., 12.03.2015 Kaffeenachmittag der AG 60plus
Anlass und Ursachen des Ersten Weltkrieges - mit Erich Klimm

Walter Riecken

Wir trauern um unseren ehemaligen Bürgermeister Walter Riecken, der für uns alle viel zu früh und unerwartet am 12. März im Alter von 61 Jahren verstorben ist.

Wir verlieren einen engagierten Genossen, der sich unermüdlich für die Menschen im Kreis Plön in seinen verschiedenen Wirkungskreisen eingesetzt hat, als Bürgermeister von Preetz und Laboe und als Mitglied der Kreistagsfraktion Plön.

Seine Einsatzbereitschaft, seine Zielstrebigkeit und seine Entschlossenheit, die Gesellschaft sozialer zu gestalten, werden uns immer Vorbild sein. Mit seiner engagierten Arbeit vor Ort hat er die Menschen von seinen Zielen und Werten überzeugen können. Walter war ein stets streitbarer Vorkämpfer für unsere Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.

Wir trauern um einen konfliktbereiten Demokraten, der immer auch zu Kompromissen fähig war, um seinem Ziel, die Welt ein bisschen für die Menschen zu verbessern, näher zu kommen.

Wir verlieren einen ganz besonderen Menschen, Politiker und Weggefährten. Wir werden Walter ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

Vorstand und Fraktion

Mo., 09.03.2015Fraktionssitzung
Mi., 04.03.2015 Vorstandssitzung

04.03.2015

Digitaler Sitzungsdienst und Kirchseeufer

Aus der Stadtvertretung am 24.02.2015

Am Dienstag letzter Woche trat die Stadtvertretung zu ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr zusammen. Das Ergebnis: Mit den Stimmen der CDU/FWG, FDP, BGP und Teilen der Grünen wurde die Beschaffung von dienstlichen iPads für die Stadtvertretung beschlossen. Der Ursprungsantrag der CDU/FWG-Fraktion sah die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zu dem Thema vor. Die Beschaffung der Geräte sollte im Jahr 2016 erfolgen. Aus der Debatte heraus stellte Michael Howe (FDP) dann den Antrag, die Geräte sofort anzuschaffen. Und so kam es dann auch.

Die SPD-Fraktion konnte aber erreichen, dass StadtvertreterInnen alternativ ihre eigenen Geräte verwenden können. Bei vielen unserer Fraktionsmitglieder ist bereits ein digitales Endgerät vorhanden. Hier macht es oft keinen Sinn, zusätzlich ein dienstliches Gerät zu beschaffen, sondern wir können die eigenen Geräte nutzen. Fachleute nennen das eine BYOD("Bring your own device")-Lösung. Das schont die Umwelt und die Stadtkasse. Sicherheitsprobleme entstehen nicht, da alle StadtvertreterInnen nur auf das Ratsinformationssystem im Internet, nicht aber auf das rathauseigene Intranet zugreifen.

Positiv zu bewerten ist auch, dass die vielen Kopien endlich wegfallen. Auf die Umwelt und die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter im Rathaus wird sich das positiv auswirken. (Dass die Kopien durch digitale Vorlagen ersetzt werden sollten, hatte der Haupt- und Finanzausschuss - übrigens auf unseren Antrag hin - schon im vergangenen Sommer beschlossen.)

Missverhältnis zwischen Aufwand und Nutzen

Es gibt ja auch gute Gründe für die Anschaffung dienstlicher Geräte für diejenigen, die das wollen - zum Beispiel, weil sie kein eigenes Endgerät haben. Gleichwohl ist anzumerken: Der Antrag, den die FDP zu später Stunde gestellt hat, lag vorher schriftlich nicht vor. Wir halten es aber nicht für richtig, über eine derart hohe Summe sozusagen auf Zuruf zu entscheiden. Anträge dieser Größenordnung werden üblicherweise in den Ausschüssen vorberaten.

Und Gesprächsstoff hätte es durchaus noch gegeben: Zumindest die Frage nach der Kosten-Nutzen-Rechnung hätte vorab geklärt werden müssen. Denn zu den Konditionen, die vor einigen Monaten im Haupt- und Finanzausschuss Thema waren, wird die Anschaffung finanziell ein Minusgeschäft für die Stadtkasse. Hiernach ist mit Mehrkosten bzw. erhöhten Abschreibungen von mindestens 15.-20.000 € im Jahr zu rechnen. Auch sind wir nicht einverstanden damit, neben der (vor einiger Zeit gegen unseren Willen beschlossenen) Aufwandsentschädigung für die StadtvertreterInnen in Höhe von 100% des gesetzlich Erlaubten dann noch ein so teures Endgerät zu bestellen. Das halten wir für problematisch.

Kirchseeufer: 40-Meter-Linie beschlossen

Weiterhin ging es erneut um die Frage, welchen Abstand eine künftig mögliche Bebauung am Kirchseeostufer von der Wasserlinie haben sollte. Der Ausschuss für Bauplanung favorisierte hier eine 40-Meter-Linie. Dies war auch immer unsere Position, die wir nach einem Ortstermin beschlossen hatten. Mit deutlicher Mehrheit wurde diese Linie der Stadtvertretung so beschlossen und nun kann der Bebauungsplan weiter im Ausschuss beraten werden.

Anlieger beschweren sich in der Einwohnerfragestunde

Zu Beginn der Sitzung waren in der Einwohnerfragestunde verschiedene Fragen vorgebracht worden. Verärgert waren insbesondere Anwohner der Kührener Straße. Ihnen war mitgeteilt worden, dass die Eckgrundstücksregelung der Ausbaubeitragssatzung entgegen einer ersten Rechtsauskunft aus dem Jahr 2006 nun doch nicht gilt und ihre Beitragsrechnungen damit höher ausfallen. Wie unser Fraktionsmitglied Thomas Janßen erläuterte, halten wir dies in der Sache und auch menschlich für ausgesprochen ärgerlich. Zwar ist die Festsetzung von Beiträgen eine reine Verwaltungsangelegenheit und liegt außerhalb unseres Verantwortungsbereichs. Aber es wäre doch zumindest eine Bitte um Entschuldigung seitens der Verwaltung für die Fehlauskunft wünschenswert gewesen. Diese Entschuldigung erfolgte leider erst, als die Anlieger die Sitzung schon verlassen hatten.

Kristian Klinck
Fraktionsvorsitzender

22.02.2015

Sitzung in der Schwimmhalle

Aus dem Ausschuss für Kinder- und Jugendangelegenheiten, Sport, Soziales und Gleichstellung am 12.02.2015

Vor Eintritt in die Tagesordnung wurden die Schwimmhalle und die dazugehörige Technike besichtigt. Unsere Schwimmhalle ist gut aufgestellt und die Besucherzahlen sind wieder angestiegen; nach den rückgängen durch die Sanierung der Pohnsdorfer Straße sind die Besucher zurückgekehrt. Die Zahl der Gäste hat wieder den gleichen Stand erreicht wie vor den Baumaßnahmen. Herr Semmerling von der Verwaltung hat hierzu den Ausschussmitgliedern umfangreiche Zahlen, Daten und Fakten vorgetragen. Eine Umfrage unter den Badegästen scheitert zurzeit an zu wenig personellen Ressourcen der Verwaltung.

In der Einwohnerfragestunde ging es um die stadteigenen Wohnungen im Moorweg und ihrer Belegung durch wohnungslose Jugendliche. Die Verwaltung plant eine Sanierung der dortigen Unterkünfte.
Weitere Fragen wurden gestellt und beantwortet zum Konzept, Sinn und Zweck der Jugendstadtvertretung. Der Ausschuss beschloss einstimmig, maximal 500,- Euro für die Durchführung dieser, in den vergangenen Jahren gut genutzten und erfolgreichen Veranstaltung bereitzustellen.

Die Verwaltung teilte mit, die Aufnahmekapazitätsgrenze des 5. Jahrgangs an der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule liege voraussichtlich bei 100 Kindern, verteilt auf 4 Klassen; so habe es die Schule beantragt.

Das Freiwilligenzentrum im Kreis Plön mit Sitz in Preetz wird durch Herrn Müller vorgestellt. Es ist in Internet unter www.freiwillig-im-kreis-ploen.de zu erreichen.

Der Bürgermeister stellt das Konzept der Flüchtlingshilfe Preetz vor und teilt mit, ein Sprachmittler werde gesucht und von der AWO ausgeschrieben; die hauptamtliche Koordinatorin ist mit Frau Seelig-Kiss bereits gefunden. Ihr Büro liegt neben der Migrationsberatungsstelle im Gebäude der AWO-Krankenpflegeschule in Preetz.

Paravents am Strandbad Lanker See wird es nicht geben. Die Stadtvertreterinnen Frau Scheicher (Grüne) und Frau Michaelsen (CDU) sprachen sich dagegen aus, da bei den Duschen bereits eine Umkleidemöglichkeit gegeben sei; die SPD zog darufhin ihren Antrag zurück.
Auch den Antrag zur Einrichtung von Schließfächern für wohnungslose Jugendliche verfolgte die SPD nicht weiter. Ein Gespräch mit dem Streetworker, Herrn Wiese, im Vorfeld der Sitzung hatte ergeben, das andere Lösungen gefunden wurden und der Bedarf nicht mehr bestehe.

Zum Thema Sporthallen der Stadt teilte der Bürgermeister mit, es habe während der Ferien Schäden und Verunreinigungen in der Wilhelminhalle gegeben, für die niemand die Verantwortung übernehmen wollte. Daher seien die Hallen in den Herbstferien geschlossen worden, mit Ausnahme eines lange geplanten Turniers.
Außerdem werden sich die Hallennutzungen ändern: Da die Umlandgemeinden nach Auflösung des Schulverbandes kein Recht mehr auf kostenlose Hallennutzung in Preetz haben, wird eine Satzung von der Verwaltung erarbeitet. Des Weiteren greift der Pakt für den Sport mit einer Energiepauschale von 50 Cent pro erwachsenem Vereinsmitglied pro Monat.

Katy Hagelberg
Ausschussvorsitzende

Mo., 23.02.2015Fraktionssitzung

Do., 12.02.2015 Kaffeenachmittag der AG 60plus
Es ist wieder Karneval - Helau und Alaaf und Musik von Harri Speth im Haus am Klostergarten!

18.02.2015

Kleiner Stein mit vielen Freunden

Aus dem Ausschuss für Hoch- und Tiefbau am 11.02.2015

Das Betonsteinverbundpflaster, das im Ratssaal auslag, fand dort viele Freunde. Links ein Stein für die klassische S-Pflasterung, rechts ein Betonstein aus heutiger Produktion.

Das Bauprogramm für die Mühlenstraße stand im Mittelpunkt der Ausschussitzung. Hierbei ging es zunächst um die Bauausführung und dann um die Finanzierzung der Maßnahme, die wegen Kanalbauarbeiten des Abwasserzweckverbandes (AZV) notwendig ist. Der Wille des Ausschusses: Die Straße soll nach der Baumaßnahme auf ganzer Breite wieder mit neuen Betonsteinen gepflastert werden.

Schon im Januar hatte sich der Ausschuss mit breiter Mehrheit auf eine Bauausführung durch Betonsteinpflaster festgelegt. Das Material bietet viele Vorteile. Betonverbundpflaster ist beim Verlegen zwar etwas teurer als Asphalt, hält aber länger und hat einen geringeren Wartungsaufwand. Aufgrund der Rollgeräusche eignet sich das Material nicht für große Durchgangsstraßen. Andererseits motivieren die Rollgeräusche die Autofahrer dazu, mitunter "den Fuß vom Gas" zu nehmen. Damit ist Betonsteinpflaster für Wohngebiete und kleinere Sammelstraßen sehr gut geeignet.

Faire Kostenteilung offenbar erreicht

Der Bürgermeister und AZV-Vorsteher Wolfgang Schneider stellte die Kostenteilung vor. Finanziert wird die Maßnahme überwiegend vom Abwasserzweckverband, der die Kosten für die Pflasterung auf der ganzen Straßenbreite übernimmt. Die Stadt zahlt lediglich für die Herstellung eines fachgerechten Unterbaus links und rechts vom Kanal. Allerdings muss die Stadt aufgrund interner Kostenübernahmevereinbarungen einen Teil der Kosten übernehmen, die der AZV hat. Auch die Anliegerinnen und Anlieger werden gemäß der Ausbaubeitragssatzung an den Kosten der Maßnahme beteiligt.

Mit dieser Kostenteilung zwischen Stadt und AZV kann die SPD-Fraktion gut leben, wie unser Ausschussmitglied Thomas Janßen betonte. Seit langem setzen wir uns für eine faire Kostenteilung zwischen beiden Trägern ein. Das gehört zu den Grundvoraussetzungen solider Haushaltsführung. Es darf nicht dazu kommen, dass der AZV auf Kosten der Stadtkasse und der Beiträge der Anlieger von einer zu großzügigen Kostenteilung profitiert. Umgekehrt legt der AZV zu Recht Wert darauf, dass die Stadt diejenigen Kosten, die sie selbst verursacht, auch trägt. Ein fairer Vorteilsausgleich scheint uns hier erreicht zu sein - und das schont ebenso die Stadtkasse wie den Geldbeutel der Anlieger. Am Ende wurde das Bauprogramm einstimmig bei einer Enthaltung beschlossen.

Straßenreinigung: Rhythmus und Gebühr

Das zweite Thema für den Ausschuss war die Straßenreinigungsgebühr, der Bürgermeister beantwortete mehrere Fragen der FDP dazu und die Verwaltung ist ihrer Auskunftspflicht, die sie nach der Gemeindeordnung hat, nachgekommen. Gefragt wurde unter anderem nach der Zusammensetzung der Kosten und ihrer Entwicklung seit 2010. Für eine Diskussion sorgte dann die Änderung des Kehrrhythmusses seit Januar 2015. Seitdem gilt für die Straßenreinigung künftig ein vierwöchiger und in der Innenstadt ein zweiwöchiger Kehrrhythmus. Zuvor fuhr die Kehrmaschine in der Innenstadt wöchentlich, im übrigen Stadtgebiet alle 14 Tage. Die Reduzierung des Kehrrhythmusses führt zu einer Gebühreneinsparung von etwa 40 Cent pro Straßenfrontmeter und Jahr.

Hier stellt sich natürlich Frage, ob alle Bürger von einer Leistungsreduzierung von 50 % bei einer gleichzeitigen Gebührenreduzierung von nur ca. 10 % begeistert sind, denn die Gebührenhöhe wegen der Fixkosten und des Winterdienstes weitgehend festgelegt und kurzfristig kaum beeinflussbar. Die damals antragstellende FDP-Fraktion verfolgte, ebenso wie der CDU/FWG-Fraktionsvorsitzende Axel Schreiner, das Ziel, die Dynamik steigender Kosten umzukehren und eine Entlastung der Bürger bei den Gebühren zu erreichen. Diesen Argumenten hatte sich die SPD-Fraktion, trotz Bedenken über das "Preis-Leistungs-Verhältnis", mehrheitlich angeschlossen.
An dieser Stelle bemängelte BGP-Frontmann Jörg Fröhlich zum wiederholten Male das seiner Wahrnehmung nach vorhandene Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung. Bürgermeister Wolfgang Schneider berichtete von fünf Widersprüchen gegen Gebührenbescheide; zudem hätten sich einige Bürgerinnen und Bürger beschwert.

Für uns gilt: die Stadt ist gut beraten, die Erfahrungen mit dem neuen Kehrrhythmus erst einmal in Ruhe anzuschauen. Wenn sich der neue Rhythmus nicht bewährt (oder die Stadt, wie der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Henning von Schöning äußerte gar "schmutzig" wird), gehört das Thema erneut auf die Tagesordnung. Ob Gebührenersparnis und und Leistung in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen, ist dann zu prüfen.
Aus unserer Sicht ist dies eine reine Sachfrage und eignet sich nicht zur Profilierung von Parteien und/oder Wählergemeinschaften.

Kristian Klinck
Fraktionsvorsitzender

11.02.2015

Flüchtlingshilfe in Preetz auf einem guten Weg

Aus dem Haupt- und Finanzausschuss am 04.02.2015

Die Flüchtlingsbetreuung war das wichtigste Thema des Haupt- und Finanzausschusses auf dessen erster Sitzung im Jahr 2015. Derzeit sind der Stadt Preetz etwa 70 Flüchtlinge zugewiesen, etwa 50 weitere werden für 2015 erwartet. Sie benötigen neben finanziellen Hilfen zum Lebensunterhalt auch Unterstützung, unter anderem bei der Wohnungssuche, beim Spracherwerb und bei Behördengängen. Glücklicherweise können wir in Preetz auf ein beeindruckendes Netzwerk aus Ehrenamtlichen zurückgreifen, die den Flüchtlingen "unter die Arme greifen".

Wir erinnern uns: Am 15.01.2015 hatte sich der Runde Tisch "Flüchtlingshilfe Preetz" auf Einladung von Pastor Christoph Pfeifer im Bugenhagenhaus getroffen und viele engagierte Bürgerinnen und Bürger waren dieser Einladung gefolgt, um die gemeinsame Arbeit zu koordinieren. Übrigens ist Flüchtlingshilfe in Preetz eine überparteiliche Sache: Sowohl der Bürgervorsteher Hans-Jürgen Gärtner (CDU/FWG) als auch unsere Sozialausschussvorsitzende Katy Hagelberg (SPD) ziehen hier über Fraktionsgrenzen hinweg an einem Strang. Alle sind sich einig: Ohne die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen wäre in diesem Bereich gar nichts zu machen.

Finanzmittel für hauptamtliche Koordination freigegeben

Bürgermeister Wolfgang Schneider und Hauptamtsleiter Sven Wilke lobten übereinstimmend das Engagement vieler Preetzerinnen und Preetzer in der Flüchtlingsbetreuung, und die anwesenden Kommunalpolitiker aller Fraktionen schlossen sich diesem Lob gerne an. Jedoch ist die Koordination der Flüchtlingsarbeit mittlerweile nicht mehr ehrenamtlich zu leisten. Der Vorschlag der Verwaltung war daher die Schaffung eines hauptamtlichen Koordinators für die Flüchtlingsarbeit in Preetz, und dies wurde im Ausschuss auch einstimmig so beschlossen. Der Arbeitsplatz im Umfang von 0,3 Sozialpädagogenstellen wird organisatorisch beim AWO-Landesverband angesiedelt, der Arbeitsort ist Preetz. Zudem wird - ebenfalls in Teilzeit - ein Sprachmittler für die Flüchtlinge eingestellt, der bei schwierigen Übersetzungen helfen soll. Finanziert wird dies aus Mitteln des Landes und des Jobcenters.

Schnelles Internet für Preetz?

Kommt das schnelle Breitband für Preetz? Das war eine weitere Frage des Abends. Mehrere Gemeinden im Kreis Plön haben sich zu einem Zweckverband zusammengeschlossen, um schnelle Glasfaseranschlüsse in ihren Orten zu verlegen, und die Stadt Preetz zum Beitritt eingeladen. Für die SPD warb Anke Johanßon für Investitionen in diesem Bereich, denn auch in Preetz ist das Internet oft (zu) langsam: Teilweise werden nicht einmal 1 MBit/s erreicht! Bürgermeister Schneider warnte jedoch vor dem finanziellen Risiko eines Beitritts. Kritisch wurde auch das geringe Stimmgewicht der Stadt Preetz in solch einem Zweckverband betrachtet - auch nach den Erfahrungen des Schulverbands. Das Thema soll nach der Auffassung des Ausschusses weiter beraten werden. Hierzu wird es auch eine Informationsveranstaltung im Rathaus geben.

Für die SPD gilt: Es muss sich in diesem Bereich in Preetz etwas tun, da die derzeitige Versorgung mit DSL nicht mehr dem technischen Stand entspricht. Ein Beitritt zum Zweckverband will gut überlegt sein, er rückt aber ins Zentrum der Überlegungen, wenn es keine sinnvolle Alternative gibt. Wir werden die Verwaltung daher beauftragen, verschiedene Ausbauvarianten zu prüfen, insbesondere im Hinblick auf die finanziellen Kosten und Risiken.

Beraten wurden ferner die Verträge über eine verstärkte Zusammenarbeit der stadteigenen Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule mit dem kreiseigenen Friedrich-Schiller-Gymnasium und der Kreisberufsschule. Da viele Schulabgänger der THG für ihren weiteren Bildungsweg auf das FSG bzw. die Berufsschule gehen, kann eine engere Kooperation hier nur von Nutzen sein. Weitere Themen für den Haupt- und Finanzausschuss waren eine Nachforderung des Abwasserzweckverbandes über uneinbringliche Forderungen sowie eine Zählung des Hundebestands in Preetz.

Kristian Klinck
Fraktionsvorsitzender

Mo., 09.02.2015Fraktionssitzung
Do., 15.01.2015 Vorstandssitzung
Mo., 12.01.2015Fraktionssitzung

Zu den Jahren:

2014

2013

2012

2011-2009